# Die Kunstmeile Krems: ein Museumstag am Fluss

> Ein Spaziergang, zwei bis drei Haeuser, viel Licht von der Donau: so laesst sich die Kunstmeile Krems in einem gelassenen Tagesrhythmus erleben.

Die Kunstmeile Krems ist kein einzelnes Haus, sondern ein Verbund mehrerer Ausstellungsorte entlang der Donau, am oestlichen Rand der Altstadt, wo Krems in Stein uebergeht. Wer einen Museumstag plant, sollte nicht versuchen, alles an einem Nachmittag zu schaffen. Besser: zwei, vielleicht drei Stationen auswaehlen, dazwischen am Fluss sitzen, einen Kaffee trinken und das Licht beobachten, das sich hier je nach Jahreszeit und Wolkenstand staendig veraendert. Das ist ohnehin die Wachauer Art, Kultur zu konsumieren: nicht im Sprint, sondern im Takt des Tals.

## Was zur Kunstmeile gehoert

Zum Ensemble zaehlen unter anderem eine Kunsthalle mit wechselnden grossen Sonderausstellungen, ein Haus fuer zeitgenossenschaftliche und mediale Kunst sowie die Minoritenkirche, die als historischer Raum selbst schon einen Besuch wert ist, unabhaengig davon, was gerade gezeigt wird. Die Gebaeude liegen fussläufig nah beieinander, grosszuegig gerechnet zehn bis fünfzehn Minuten Gehzeit zwischen den aeussersten Punkten. Wer vom Hauptplatz der Altstadt kommt, braucht etwa zehn Minuten zu Fuss bis zum ersten Haus der Kunstmeile.

## Oeffnungszeiten und Saison

Die grossen Haeuser der Kunstmeile sind in der Regel von Maerz oder April bis Anfang November taeglich geoeffnet, oft zwischen 10 und 18 Uhr, mit laengeren Abendoeffnungen an einzelnen Wochentagen in der Hauptsaison. Im Winter reduziert sich das Programm spuerbar, manche Haeuser schliessen ganz oder zeigen nur verkuerzte Ausstellungen. Wer ausserhalb der Sommermonate anreist, sollte die aktuellen Zeiten vorab pruefen, auch weil sich Ausstellungswechsel und Schliesstage von Jahr zu Jahr verschieben.

## Ein Tagesablauf ohne Hetze

Ein bewaehrter Rhythmus: Vormittag in einem Haus, mit Ruhe und ohne Gruppenandrang, der erst gegen Mittag staerker wird. Dann eine Pause am Donauufer, keine fünf Minuten von der Kunstmeile entfernt, mit Blick auf die Schiffe. Nachmittags das zweite Haus, danach reicht die Zeit meist noch fuer einen Abstecher in die Altstadt mit ihren engen Gassen. Wer die Schiffslandestelle nutzt, denkt am besten im Wachauer Takt: vor den Schiffen planen, nach den Bussen gehen, dann bleibt der Weg zur Kunstmeile angenehm leer.

> **EINTRITT UND KOMBITICKETS** Einzelne Haeuser kosten erfahrungsgemaess zwischen 9 und 14 Euro Eintritt, Kombitickets fuer mehrere Stationen der Kunstmeile sind an den Kassen erhaeltlich und lohnen sich meist ab zwei Besuchen am selben Tag. Ermaessigungen fuer Studierende, Senioren und Familien sind ueblich, aktuelle Preise direkt vor Ort oder online pruefen.

## Anreise und Umgebung

Von Wien aus erreicht man Krems in etwa einer Stunde mit der Bahn, von dort sind es nochmals zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuss zur Kunstmeile, je nach Startpunkt am Bahnhof. Wer mit dem Auto kommt, findet in Donau- und Bahnhofsnaehe Parkmoeglichkeiten, die Altstadt selbst ist weitgehend autofrei. Fuer alle, die laenger bleiben wollen, liegen passende Unterkuenfte meist innerhalb weniger Gehminuten von der Kunstmeile oder der Altstadt, was den Museumstag entspannt in einen laengeren Aufenthalt im Tal verlaengert.

> **Naechte in Laufdistanz zur Kunstmeile.** Unterkuenfte zwischen Altstadt und Donauufer, bequem fuer einen entspannten Museumstag. [Unterkuenfte ansehen ](https://www.stay22.com/allez/roam?aid=geoguides&lang=de&currency=EUR&lat=48.4095&lng=15.614&campaign=kremsanderdonau_article_kunstmeile_krems_museen)

## Nach dem Museum: ausg'steckt bleiben

Ein Museumstag in Krems muss nicht mit dem letzten Ausstellungsraum enden. In der Umgebung der Altstadt und in den Weinorten der naeheren Wachau finden sich zur Saison immer wieder Heurige, die "ausg'steckt" haben, erkennbar am Buschen ueber der Tuer. Dort schmeckt ein Glas Gruener Veltliner nach einem Nachmittag zwischen Bildern und Installationen besonders gut, und die Marille, ob als Schnaps, Marmelade oder frisch vom Baum, gehoert in der Saison fast zwingend dazu. Beilaeufig erklaert: Das ist keine Touristenfolklore, sondern gelebte Wachauer Gewohnheit.

## Praktische Hinweise zum Schluss

Wer wenig Zeit hat, waehlt ein Haus und nimmt sich dafuer mindestens neunzig Minuten, eher zwei Stunden. Wer einen ganzen Tag einplant, kombiniert zwei Haeuser mit einer laengeren Pause am Fluss. Fotografieren ist in den meisten Raeumen erlaubt, oft aber ohne Blitz, und Taschen ueber einer bestimmten Groesse muessen in der Regel an der Garderobe abgegeben werden. Wer barrierefrei unterwegs ist, sollte vorab nachfragen, da die historischen Gebaeude unterschiedlich gut erschlossen sind.

> **WEITERLESEN** [Mehr zur Altstadt von Krems und ihren Gassen auf der Startseite](https://kremsanderdonau.com/index.html)

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Quelle: https://kremsanderdonau.com/die-kunstmeile-krems-ein-museumstag-am-fluss.html
Veröffentlicht am 2026-10-26 · Krems an der Donau, unabhängiger Guide (kremsanderdonau.com)
